Fallbeispiel #eLearning: Blink.it – PART I

Teams verbinden:
Seit 2015 hat blink.it es sich zur Aufgabe gemacht, den digitalen Transfer von Weiterbildung zu verbessern. Damit bringt das Unternehmen aus Darmstadt die Zukunft von Fortbildung und Qualifizierung auf den Weg.

Die blink.it App bietet eine einfache Möglichkeit, Online-Kurse zu erstellen. Die Web-App kann unabhängig von Gerät, Zeit und Ort genutzt werden. L-One verstärkt das Entwicklerteam des Startups.

Die Kooperation zwischen blink.it und L-One: TEIL I

Dana Bieck, Customer Success Manager bei L-One Systems, und Michael Witzke, Geschäftsführer von blink.it, skizzieren den Co-Creation-Ansatz, den die beiden Unternehmen verfolgen.

Teams vernetzen, Ziele setzen

Dana: Welche Ziele wollt ihr mit der Unterstützung von L-One erreichen? Welche habt ihr bereits erreicht?

Michael: Wir sind ein Softwareunternehmen. Wir erzeugen ein digitales Produkt mit Entwicklern in Deutschland. Natürlich wollen wir den Nutzen für unsere Kunden maximieren. Dafür müssen wir unsere Entwicklungsressourcen skalieren. Gute Entwickler zu einem angemessenen Preis in Deutschland zu bekommen, war in der Vergangenheit für uns sehr schwierig. Wir standen vor zwei Herausforderungen. Zum einen die Verfügbarkeit: Die Leute, die wir brauchten, waren einfach nicht auf dem Markt. Zum anderen der Preis: Verfügbare Leute lagen außerhalb unseres Budgets.

Durch die Zusammenarbeit mit L-One und deren Outstaffing-Modell, sind wir in der Lage – in kürzerer Zeit als hier in Deutschland – Entwickler zu finden.

In einem Satz: Wir haben die Entwicklungskapazitäten des Kernteams in Deutschland erhöht, gemeinsam mit L-One.

Die Blink.it App auf Desktop, Tablet und Mobile weist neue Wege in der Weiterbildung und ermöglicht ein zielgerichtetes und effizientes Training

Projekt, Herausforderungen

Dana: Was sind die Herausforderungen bei der Entwicklung eurer Software?

Michael: Technisch oder organisatorisch?

Dana: Vielleicht eine Mischung aus beidem? Ich denke, in diesem Fall geht es um organisatorische und um technische Themen?

Michael: Technische und organisatorische Aspekte vermischen sich, wenn man wie wir, bereits seit sechs Jahren auf dem Markt ist und der bestehende Code erweitert werden muss. Die Herausforderungen, die das mit sich bringt, sind natürlich unabhängig davon, ob der Entwickler aus Damaskus oder aus Darmstadt kommt. Entscheidend ist es, sich in eine bestehende Infrastruktur hineindenken zu können. Nur so entsteht ein produktiver Beitrag für das vorhandene System.

Zur organisatorischen Herausforderung: Arbeitet der Entwickler remote, dann muss es einen Ansprechpartner auf unserer Seite geben, der ihm oder ihr erklären kann, wie bestimmte Dinge bisher gemacht wurden: bestehende Module, Erweiterungen, Integrationen, …

Eine Sprach- oder Kompetenzbarriere kann den Entwicklungsprozess sehr behindern. Wenn die Kompetenz nicht stimmt, zum Beispiel weil der Entwickler den benötigten Stack nicht gut beherrscht, ist das eine große Herausforderung.

Eine Entwicklerin oder ein Entwickler, die nicht gut genug englisch sprechen, sind natürlich auch ein Problem. Hier entstehen sprachliche Verständigungslücken. Mangelnde Sprachkenntnisse treten in technischen Gesprächen über Code und Algorithmen in den Hintergrund. Ideal ist das trotzdem nicht. Die Grundvoraussetzung ist in jedem Fall die technische Brillanz.

Englisch ist natürlich nicht unsere Muttersprache. Und auch nicht die der Entwickler. Das fordert uns bisweilen heraus.

Michael nimmt Dana mit auf eine Tour durch die blink.it-Oberfläche und ihre durchdachten Funktionen.

Dana: Absolut. Würdest du dann sagen, dass Sprache wichtiger ist als Technik?

Michael: Die Technik ist und bleibt unsere größte Herausforderung bei der Softwareentwicklung: Entwickler zu finden, die sich schnell in den bestehenden Code einarbeiten, und darauf aufbauend neue Funktionen entwickeln und bauen können. Mit dem Entwicklerteam bei L-One haben wir einen guten Partner gefunden.

Mehr Lesen und mehr über L-One

› So funktioniert blink.it: Kurse für E-Learning oder Blended Learning aufsetzen.

› Das blink.it-Team und seine Mission: Den Lernerfolg verbessern – digital und nachhaltig.

› Entwicklungsmodelle: Outsourcing vs. Outstaffing – Was ist der Unterschied?

› Kontakt aufnehmen: IT-Projekt in Planung? So können wir helfen.

News & Updates

Ja, haltet mich auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen bei L-One und wie ich digitale Projekte zum Erfolg führen kann.

Video L-One Systems Interview with Lionel Born & Feras Tanan
Wie Software-Entwicklung mit L-One abläuft in 2 Minuten: Lionel Born und Feras Tanan geben Antworten.