Fallbeispiel: Wetterwarnung und Handel per SMS

Der agriBORa Gründer Kizito Odhiambo brauchte für die Web-App zur Unterstützung der Lebensmittel-Produktion und -Vermarktung in Ostafrika eine Frontend-Lösung. Das Backend entwickelte er mit dem eigenen Team.

Besser ernten und handeln

Per SMS sendet der digitale Beratungdienst von agriBORA Wettervorhersagen und landwirtschaftliche Anbauinformationen. Als Kommunikationsplattform zwischen Anbau und Handel unterstützt die agriBORA-App die Lebensmittelversorgung in Ostafrika. Die App hilft Kleinbauern, die Bewirtschaftung ihrer Felder am Wetter auszurichten oder sie vor Schädlingen zu schützen und ihre Erträge zu steigern. Das L-One Offshore-Team entwickelt das Front-End der App, für die Eingabe und Anzeige von Informationen. Die App sorgt für den Nachrichtenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette zwischen Anbau und Verkauf, von der Warnung bis zur Vertriebsabwicklung.

KO
Der Kenianer Kizito Odhiambo lebt seit 10 Jahren in Deutschland, wo er studiert und das Start-up agriBora gegründet hat. Dazu ist er Global Learning Facilitator im Netzwerk Bildung trifft Entwicklung.

Was entwickelt wurde
Mit der agriBora-App, 2018 Gewinner des hessischen Gründerpreises, hat der Kenianer Kizito Odhiambo ein digitales Werkzeug für Kleinbauern und Landwirte in Kenia entwickelt. Die App ermöglicht den Bauern einen Austausch untereinander und verbreitet sehr hilfreiche und manchmal notwendige Warnhinweise für die Feldbestellung, zum Beispiel über herannahende Stürme. Die Versorgung der Kunden mit landwirtschaftlichen Daten – Prognosen, Wetterdaten oder Anbauempfehlungen – ist ein Bestandteil der App. Das Tool dient zusätzlich als Handelsplattform für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Die Landwirte erhalten einen direkten Draht zu Genossenschaften, Großhändlern, Saatgut- und Düngemittelherstellern.

Die App umfasst kostenlose und kostenpflichtige Serviceangebote. Sie wickelt auch die bargeldlose Zahlung per Telefon ab. Die Kommunikation erfolgt über integrierte Sprachnachrichten und SMS in Englisch, Suaheli und anderen Landessprachen, wie Luo und Luyha.

Von Anfang an gab es eine klare Arbeitsteilung. L-One übernahm die Frontend-Entwicklung, agriBORA das Backend.

»Unsere Lösung war nicht gut visualisiert und für den Kunden nicht leicht zu erfassen. Wir sind nicht die Experten dafür und wir haben auch nicht die Manpower. Wir sind froh, dass der L-One die Nutzer-Oberfläche für uns umgesetzt hat.«

Kizito Odhiambo, Gründer und Geschäftsführer von agriBORA

Herausforderungen
Der Zeitfaktor ist für uns die größte Herausforderung. Wir müssen schnell reagieren können. Eine weitere Herausforderung ist die Finanzierung. L-One ermöglicht es uns, Zeit zu sparen, schnell und agil zu reagieren, und dank der flexiblen Prozesse und der „Start-up-Mentalität“ des Teams kann es eine Lösung für für unser Budget bieten.

Field view from Satelite
Die agriBORA-App informiert Landwirte per Textnachricht in englisch oder mehreren Landessprachen über nahende Unwetter oder Schädlingsplagen.

Zusammenarbeit mit dem L-One-Team in Damaskus
Da die Zeit für die Entwicklung kurz war, hatte Kizito Odhiambo zunächst Bedenken: „Dank der Anwendung gleicher Kommunikationstools, verlief das Onboarding schnell und die Teamarbeit von Anfang an unkompliziert. Alles in allem funktionierte der Projektstart besser als erwartet.“

Market in East Africa
Das Ziel der agriBORA-App ist die Optimierung von Ernten und Verbesserung der Kommunikation in Landwirtschaft und Handel.

»L-Ones Offshore-Team unterstützt uns bei der Frontend-Entwicklung. Der Vorteil: Die Zeit- und Kostenersparnis. Und noch wichtiger: Wir können uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.«

Kizito Odhiambo, Gründer und Geschäftsführer von agriBORA

Ergebnisse, Pläne für die Zukunft         
agriBORA gewinnt einen Zeitvorteil. Die Mitarbeiter können sich auf das konzentrieren, was sie voranbringt: Zeit für Kunden, die Weiterentwicklung der Produktidee und die Programmierung des Backends. Die Umsetzung des für die Nutzer sichtbaren Bereichs, des Frontends, wird von L-One realisiert. „Uns fehlte einfach die Manpower für das Front-End. Das Front-End, das wir jetzt haben, spricht und steuert Lösungen bei, die wir nie hätten implementieren können.“, schließt Kitzito Odhiambo.

Mit dem Wachstum von agriBORA, wird die Zusammenarbeit mit L-One gerade ausgeweitet: Die Zahl der Arbeitsstunden und die Zahl der Mitarbeiter des Offshore-Teams werden erhöht.

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